1.2.2. Krankenkassen
1.2.2.1. Krankenkassenstamm
Hier legen Sie alle Krankenkassen an, bei denen Ihre Mitarbeiter versichert sind. Diese Angaben sind zwar für zvoove (für Gebäudedienstleister) nicht wichtig, können aber von einem Lohn-Programm (z.B. zvoove Payroll) weiterverwendet werden. Außerdem werden sie beim Druck von SV-Meldungen benötigt und für die Übertragung der Krankenkassenzugehörigkeit an Lohnschnittstellen zu Fremdprogrammen.
Zu den Feldern im Einzelnen:
Laufende Nummer :
Hierbei handelt es sich um eine interne Nummer dieser Kasse. Am einfachsten legen Sie eine neue Krankenkasse an, indem Sie unten auf den Button „Neu" klicken. Dadurch wird die nächste freie Nummer vergeben.
Kurzbezeichnung:
Abkürzung der Krankenkasse (z.B. AOK für Allgemeine Ortskrankenkasse), ist kein Pflichtfeld Art:
Hier stehen alle möglichen Krankenkassenarten zur Auswahl. Bitte wählen Sie die korrekte Art je Krankenkasse aus. Die Art wird benötigt, um z.B. im Personalstamm festzustellen, ob die Krankenkasse als Umlagekasse zulässig ist oder nicht.
Bezeichnung :
Vollständiger Name der Krankenkasse Straße :
Straße der Krankenkassenanschrift
PLZ / Ort
Postleitzahl und Ortsbezeichnung der Postanschrift
Postfach
Postfachnummer (nur erforderlich, wenn keine Straße vorhanden ist) Postfach-PLZ / Postfach-Ort :
Postleitzahl und Ortsbezeichnung zur Postfachanschrift (falls keine Straße vorhanden)
Telefon/Telefax/Ansprechpartner1/Ansprechpartner2
Infofelder, die Sie belegen bzw. über ein Drop-Down-Menü füllen können Beitragskonto :
Ihr Beitragskonto bei dieser Krankenkasse ist üblicherweise mit Ihrer Betriebsnummer identisch, bei Neuanlage einer KK wird dieses Feld deshalb mit dieser Betriebsnummer vorbelegt. Da es aber abweichen kann, können Sie dieses Feld manuell anpassen.
Betriebsnummer/Krankenk. :
Tragen Sie hier bitte die Betriebsnummer der Krankenkasse ein, nicht Ihre Betriebsnummer.
Ob es sich bei der Kasse um die Bundesknappschaft für die Min ijobs sowie Aushilfen handelt, die mit einem gesonderten Beitragsnachweis erstellt wird, erkennt das Programm anhand der Betriebsnummer. Für die Bundesknappschaft Minijobs ist dies die 98000006! Neben der Eingabe der Betriebsnummer ist es ebenfalls wichtig bei der Knappschaft für die Minijobber den Haken „Minijobzentrale" entsprechend zu setzen.
Haben Sie als Krankenkassen-Art „EKK" gewählt, dann erscheint neben dem Feld ein gepunkteter Button, über den Sie folgende Auswahl erhalten:
Wählen Sie hier die entsprechende Ersatzkasse mit der dazugehörigen Betriebsnummer aus.
Annahmestelle:
Sie erhalten hier eine Auswahl der möglichen Annahmestellen. Die Annahmestelle dient der Zuordnung der DEÜV-Meldungen. Das heißt, dass es je KK-Art auch nur eine Annahmestelle gibt, zu der die DEÜV-Meldungen geschickt werden. Diese Annahmestelle verteilt die Meldungen dann weiter an die entsprechenden Krankenkassen.
FiBu-Konto/Kunden-Nr. :
Sofern Sie mit der zvoove Finance arbeiten, müssen Sie hier das entsprechende Konto für die Finanzbuchhaltung eingeben.
Geschäftsstellen-Nr.:
Nummer der Geschäftsstelle, zu der diese Krankenkasse gehört.
Kasse gültig ab, gültig bis, Nachfolge Betriebsnummer, Nachfolge Krankenkasse, IK-Kennzeichen: Sollte eine Kasse mit einer anderen Kasse fusionieren, dann wird beim Einlesen der Beitragssatzdatei über die Lohnabrechnungs-Software zvoove Payroll das Feld „gültig bis" mit dem entsprechenden Datum gefüllt (gültig ab ist nicht zwingend erforderlich) sowie ggf. die Betriebsnummer der
Nachfolgekrankenkasse und deren Bezeichnung eingetragen. Eine manuelle Bearbeitung dieser Felder ist nicht möglich!
Bankleitzahl, Kontonummer, Bank-Name:
Bankverbindung der Krankenkasse für Überweisungen. Haben Sie mit den Krankenkassen
Lastschrifteinzug vereinbart, können diese Felder leer bleiben. Achten Sie darauf, diese Felder immer mit Hilfe der Auswahl zu füllen, da sonst in späteren Programmteilen die Verknüpfung fehlt und es zu Störungen kommen kann.
Beitragssätze:
Über den Button „Beitragssätze" am unteren Rand der Maske tragen Sie je Krankenkasse die jeweils gültigen Beitragssätze ein.
„Neu" erzeugt einen leeren Satz für die Erfassung weiterer Beitragssätze zu dieser Krankenkasse. Wenn dieser Button nicht zu sehen ist, hat der angemeldete Bediener keine Berechtigung neue Beitragssätze zu erfassen. Das Gültigkeitsdatum lautet immer ab 01. eines Monats. „Löschen" löscht die oben angezeigten Beitragssätze. Die Pfeiltasten wechseln zwischen den Beitragssätzen.
Gültig ab:Zeitraum, ab dem die nachfolgenden Werte gelten
Beitragssätze:Tragen Sie die Prozentsätze ein (voller Satz!!)
Anteil AN: Teilen Sie hier den Beitragssatz entsprechend auf
Anteil AG: Teilen Sie hier den Beitragssatz entsprechend auf
Höchstbeitrag freiw. Versicherte: Dieses Feld dient der Berechnung der Obergrenze des AG-Anteils zur freiwilligen Krankenversicherung. Dieses Feld wird jährlich anhand der Bemessungsgrenzen in der Sozialversicherung berechnet und wird manuell eingetragen.
Höchstbeitrag freiw. Versicherte (ermäßigt):Tragen Sie hier den ermäßigten Beitrag ein, Erklärung siehe oben
Zusatzbeitrag:Ab dem 01.01.2015 können Krankenkassen einen individuellen Zusatzbeitrag erheben.
Die gesamte Eingabe speichern Sie, indem Sie auf „Speichern" klicken.
Wichtig: Sollten sich die Beiträge einer Kasse zu einem bestimmten Zeitpunkt ändern, überschreiben Sie bitte auf keinen Fall die alten Beitragssätze.
Klicken Sie statt dessen auf den Button „Neu" in der Maske der Beitragsätze und erfassen einen neuen Datensatz, indem Sie die Felder ab „gültig ab" entsprechend wie oben beschrieben ausfüllen.
In dem Krankenkassenstamm kann nun auch der AG-Anteil des Zusatzbeitrages der Krankenkassen eingesehen werden.
Die Daten in diesen Feldern werden nur in Verbindung mit dem Lohnprogramm zvoove Payroll autom. gefüllt und sind für andere Lohnprogramme nicht relevant.
Umlagesätze:
Ist Ihre Firma umlagepflichtig, so hinterlegen Sie hier bitte für die entsprechenden Kassen, an die die Umlage jeweils abgeführt wird, die gültigen Umlage- und Erstattungssätze.
Auch hier gelten die gleichen Voraussetzungen für Neuanlage und Löschen wie oben bei den Beitragssätzen beschrieben.
Bei Krankenkassen, die in Kassen Art „EKK" geschlüsselt sind, können keine Umlagesätze hinterlegt werden, da an diese Krankenkassen keine Umlage abgeführt wird. Ist Ihre Firma umlagepflichtig und Sie haben Mitarbeiter, die in einer Ersatzkasse versichert sind, so hinterlegen Sie bei diesen
Mitarbeitern im Sozialversicherungssatz bitte als Umlagekasse die Krankenkasse, an die die Umlage in solchen Fällen geht.
Drucken:
Nach Klick auf diesen Button öffnet sich die folgende Auswahlmaske:
Pro Krankenkasse wird eine Seite mit den Angaben zur Krankenkasse sowie allen erfassten Beitragssätzen bedruckt.
Neu:
Erzeugt einen leeren Satz für die Erfassung einer weiteren Krankenkasse.
Löschen:
Löscht die oben angezeigte Krankenkasse.
Pfeiltasten:
Die Pfeiltasten wechseln zwischen den Krankenkassen.
1.2.2.2. Annahmestellen
Im Programm sind die möglichen Annahmestellen die Sie benötigen, bereits mit Anschrift und Betriebsnummer hinerlegt.
Da es bei der AOK mehrere Möglichkeiten gibt, müssen Sie noch entscheiden, welche der vorgegebenen AOK's Ihre zuständige Annahmestelle ist. Wählen Sie diese aus der nebenstehenden Liste aus und kennzeichnen Sie an dieser Stelle mit dem Häkchen, dass dieses Ihre AOK-Annahmestelle ist. Wichtig: Sie dürfen dies nur bei einer AOK-Annahmestelle kennzeichnen.
Im Folgenden sollen nun die Eingaben und Einstellungen der Lohnarten erklärt werden. Die Lohnarten sind ein zentrales Instrument von zvoove (für Gebäudedienstleister) und werden für die Bezahlung der Leistungen an die Mitarbeiter durch die Erfassung der Ist-Werte in der Ist-Erfassung des Dienstplans bzw. im Bruttolohneditor benötigt. Lohnarten werden z. B. benötigt für:
• Stunden
• Überstunden
• Zulagen
• Krankheit
• Urlaub
• Auslösung
Sie erreichen den Lohnartenstamm über den Menüpunkt Datei > Stammdaten > Abrechnung > Lohnarten oder im kompletten Programm über den Shortcut STRG + L.
Im oberen Bereich der Maske können Sie die Lohnarten auswählen. Dies können Sie, in dem Sie die entsprechenden Lohnart-Nr. im Feld Lohnart eintragen, Sie aus der Liste auswählen, die Sie per Klick auf den Speedbutton öffnen können, über die Navigationspfeile oder über die Lohnartenliste, welche sich beim Klick auf den „Ordnerbutton" öffnet.
1.2.3.1. Lohnartengruppen
Je nachdem wie viele unterschiedliche Lohnarten Sie einsetzen, ist die Auswahl in der Liste sehr unübersichtlicht (hier ein kleiner Auszug) und Sie finden evtl. nicht auf Anhieb die Lohnart, die Sie bearbeiten möchten:
Damit diese Liste übersichtlicher ist, haben Sie die Möglichkeit nach Lohnartengruppen zu filtern. Diese Lohnartengruppen können Sie über den Button „Gruppen definieren/einstellen" anlegen. Sie erhalten folgende Ansicht:
Über den Button „Neu" legen Sie eine neue Lohnartengruppe an. Dieser Lohnartengruppe können Sie über den gleichnamigen Button Lohnarten zuordnen. Sie erhalten eine Liste der bestehenden Lohnarten.
In dieser Liste haben Sie auf der linken Seite die Lohnarten, die Sie der Lohnartengruppe bereits zugeordnet haben. Auf der rechten Seite sind alle restlichen Lohnarten aufgelistet. Durch Klick auf die Pfeile in der Mitte der Ansicht können Sie die Lohnarten entsprechend verschieben. Wenn Sie die alle Lohnarten zugeordnet haben, können Sie diese Ansicht löschen.
Nun können Sie im Feld „Filter Lohnartengruppe" Ihre zuvor angelegte Lohnartengruppe auswählen. In der Auswahlliste erscheinen nun nur noch die zugeordneten Lohnarten.
1.2.3.2. Grundlegende Einstellungen von Lohnarten
Damit das Programm im späteren Verlauf den Lohn für die Mitarbeiter korrekt ermitteln kann müssen die Lohnarten entsprechend eingestellt werden. Die Einstellungsmöglichkeiten im Einzelnen:
Lohnart:
Lohnarten-Nummer, kann nicht verändert werden Lohnart-Kürzel:
Lohnarten-Kürzel dienen der bessern Übersicht in den späteren Programmmodulen.
Bezeichnung :
Die Bezeichnung wird später ebenfalls in den weiteren Programmmodulen ausgegeben, so dass Sie die Lohnart besser zuordnen können.
Fremdlohnart-Nummer:
Wenn Sie das Lohnprogramm eines Drittanbieters einsetzen, können die Lohnarten-Nummern in diesem anderen sein als im zvoove (für Gebäudedienstleister). Ist dies der Fall, sollten Sie diese Nummer in diesem Feld eintragen Code für Berechnung:
In diesem Feld geben Sie die Berechnungsgrundlage der Lohnart an. Auf die zwei gängigsten Berechnungsarten wird weiter unten noch detaillierter eingegangen.
Code für durschschn. Speicherung SP1/SP2:
In diesen Feldern entscheiden Sie, ob diese Lohnart zur Lohndurchschnittsbildung beiträgt oder nicht, wobei unter SP1 diese Lohnart für die Lohndurchschnittsbildung der Krankheit bzw. SP2 die des Urlaubs beiträgt.
Code für Sozialversicherung:
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Dann wird dieses Feld zur Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge herangezogen. In diesem Schlüssel ist die Beitragspflicht, die Beitragsfreiheit etc. angegeben. Für eine Lohnart, die als beitragsfrei gekennzeichnet ist werden keine Beiträge an die Sozialversicherung berechnet und abgeführt.
Auch dieses Feld ist enorm wichtig, denn es ist schon ein Unterschied, ob eine Lohnart sozialversicherungsfrei oder – pflichtig ist. Eine Besonderheit ist der „Geldwertvorteil", der z.B. bei privater Nutzung eines Firmen-PKW zum Tragen kommt. Hier wird die ausgewiesene Lohnart nicht geldmäßig bezahlt, sondern dient nur der Berechnung der Sozialversicherungsanteile darauf. Die eigentliche Bezahlung liegt ja bereits in der privaten Nutzung des Firmenwagens. Unter "Code für Sozialversicherung" kann nun "(6) Sozialversicherungspflichtig nur AG" gewählt werden bzgl. Feiertagslohnfortzahlungen während Kurzarbeitergeld.
Code für Steuerung/Speicherung:
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Dann werden in diesem Feld einige interne Steuerungsfunktionen vorgenommen.
0: Stundensummen speichern in Stunden.
Für Lohnarten, die auch mit ihrem Zeitanteil berücksichtigt werden sollen:
Die Summe aller Stunden aus dieser Lohnart wird im Lohnkonto unter „Stunden" aufgeführt. 1: Freiwillig PV AG-Anteilzuschuss
Zuschuss zur Pflegeversicherung, wenn der Mitarbeiter seine Beiträge privat bezahlt. (hier sind nicht Firmenzahler gemeint).
2 : Lohnfortzahlung für bezahlte Fehlzeiten (zvoove (für Personaldienstleister)) Diese Schlüsselung hat im zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung.
3: Kurzarbeitergeld / Winterausfallgeld
Winterausfallgeld gibt es im zvoove Payroll nicht, aber die Speicherung heißt so. Gespeichert wird hier Kurzarbeitergeld.
4: Stunden nicht speicherbar
Alle Lohnarten, die nicht unter die anderen Regelungen fallen, werden mit diesem Code gespeichert, z.B. Zuschlagslohnarten wie Überstundenzuschläge.
5: Steuerfreie AG-Leistungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fallen hierunter, der Euro-Wert muss bescheinigt werden. 6: steuerfreie Verpflegungszuschüsse bei Auswärtstätigkeit Steuerfrei gewährte VMA sind hier zu bescheinigen.
7: Fehltage
Bei Lohnarten zu bezahlten, unproduktiven Zeiten (Fehlzeiten), die im weiteren Sinne Lohn- bzw. Entgeltfortzahlung darstellen (nur bei Einsatz von zvoove (für Personaldienstleister) hat diese Schlüsselung eine Bedeutung).
8: Urlaubstage
Bei Lohnarten zu bezahlten, unproduktiven Zeiten (Fehlzeiten), die im weiteren Sinne Lohn- bzw. Entgeltfortzahlung darstellen (nur bei Einsatz von zvoove (für Personaldienstleister) hat diese Schlüsselung eine Bedeutung).
9: AG-Anteil VWL
Speicherung zur Bescheinigung auf der Abrechnung und im Lohnkonto, auf der Lohnsteuerbescheinigung gibt es kein eigenes Feld dazu. 10: Freiw. KV AG-Anteilzuschuss
Zuschuss zur Krankenversicherung, wenn der Mitarbeiter seine Beiträge privat bezahlt. (hier sind nicht Firmenzahler gemeint).
11: Weihnachtsgeld keine gesonderte Speicherung auf der Lohnsteuerbescheinigung oder im Lohnkonto. 12: Pauschalbesteuerte AG-Leistungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
Zuschuss des AG bei Fahrten mit dem eigenen PKW können mit 15% pauschal versteuert werden und müssen dann entsprechend bescheinigt werden.
13: Steuerfreie AG-Leistungen bei doppelter Haushaltsführung
Werden entsprechende Zuschüsse gewährt, müssen diese bescheinigt werden.
14: AG-Zuschuss z. Mutterschaftsgeld (Erstattung U2)
Nur bei Umlagepflicht darf dieser Eintrag erfolgen, anderenfalls muss Code 2 verwendet werden.
15: Aufstockungsbetrag (Altersteilzeit)
Der Aufstockungsbetrag muss bescheinigt werden.
16: Lohnfortzahlung (Erstattung U1)
Ist Ihr Betrieb umlagepflichtig, muss für die Lohnart „Krankheit Lohnfortzahlung" diese Schlüsselung vorgenommen werden, wenn auf der Krankenkassenliste die Erstattungen aus der Umlagekasse (U1) automatisch errechnet und in Abzug gebracht werden sollen.
Wichtig: Die Schlüsselungen 14 und 16 dürfen nicht verwendet werden, wenn Ihr Betrieb nicht umlagepflichtig ist! 17: Zukunftssicherung
z.B. Direktversicherung. 18: Urlaubstage für Abgeltung
Wird Urlaub abgegolten, muss dieses über eine eigene Lohnart erfolgen. Diese Lohnart muss mit dem Code 18 an dieser Stelle geschlüsselt sein, da sonst die abgegoltenen Urlaubstage nicht abgezogen werden und ein Rest auf der Abrechnung stehen bleiben würde. 19: Zusätzl. Aufstockungsbetrag (Altersteilzeit) Der Aufstockungsbetrag muss bescheinigt werden.
20: Steuerfreie Beiträge AG an eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds
Steuerfreie Beträge des Arbeitgebers an eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds müssen wie folgt gehandhabt werden:
Damit die Beträge auf der Lohnsteuerkarte ausgewiesen werden, müssen Sie eine steuerfreie und sozialversicherungsfreie Lohnart anlegen, die Sie dem Mitarbeiter in der Abrechnung zuweisen. Ferner muss mit dem gleichen Betrag eine Abzugsart in der Abrechnung in Abzug gebracht werden, damit die Lohnart nicht versehentlich zur Auszahlung kommt. Hier ist also auch in den Stammdaten unter „Abzugsarten" eine neue Abzugsart zu definieren. Sind die Beträge monatlich gleich, bietet es sich an, die Lohnart und die Abzugsart im Personalstamm fest zu hinterlegen, damit sie beim Lohnvortrag automatisch berücksichtigt werden.
Die Lohnart, die dem Mitarbeiter gewährt wird, muss im Feld „Code für Steuerung/Speicherung ZWINGEND den Code 20 = Steuerfreie Beträge AG an eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds erhalten! 21: Urlaubsgeld
Kennzeichnen Sie die Lohnart Urlaubsgeld mit „21", so steht Ihnen der Betrag dieser Lohnart auf dem Ausdruck „Arbeitsbescheinigung" (zu finden über Kontakte aus der Personalübersicht, als Vorlage) für das Arbeitsamt zur Verfügung. 22: Doppelbesteuerungsabkommen
• Für die Bescheinigung der Beträge wurde in den Lohnarten dieses Feld integriert. Ab wann der Mitarbeiter diese Lohnart erhält, müssen Sie manuell im Lohnprogramm selbst entscheiden. Ist diese Lohnart mit dem o. g. Kennzeichen geschlüsselt, dann wird der entsprechende Wert auf der Lohnsteuerbescheinigung gedruckt.
23: Urlaubstage für Abgeltung aus Tarif/zvoove (für Personaldienstleister)
Diese Schlüsselung hat im zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, sondern nur beim Einsatz unserer Zeitarbeits-Software zvoove (für Personaldienstleister).
28:. Lohnfortzahlung Beschäftigungsverbot (Erstattung U2)
Diese Auswahl gibt es in Vorbereitung auf die elektronischen Meldungen der Erstattungsanträge.
29: Mahlzeit nach Sachbezugswert während berufl. Auswärtstätigkeit zur Verfügung gestellt
Wenn Sie die entsprechende Lohnart mit diesem Code versehen, wird der Buchstabe M auf der
Lohnsteuerbescheinigung (Erstellung über zvoove Payroll) berücksichtigt. Auf den
Lohnsteuerbescheinigungen mit Gültigkeit ab dem 01.01.2014 ist unter Nummer 2 "Großbuchstaben" zusätzlich folgendes zu bescheinigen: „M" ist grundsätzlich einzutragen, wenn dem Arbeitnehmer anlässlich oder während einer beruflichen Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer beruflichen doppelten
Haushaltsführung vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten eine nach § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG mit dem amtlichen Sachbezugswert zu bewertende Mahlzeit zur Verfügung gestellt wurde. Die Eintragung hat unabhängig davon zu erfolgen, ob die Besteuerung der Mahlzeit nach § 8 Absatz 2 Satz 9 EStG unterbleibt, der Arbeitgeber die Mahlzeit individuell oder nach § 40 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1a EStG pauschal besteuert hat. Im Übrigen sind für die Bescheinigung des Großbuchstaben „M" auch die Ausführungen des Einführungsschreibens zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts ab 1. Januar 2014 zu beachten.
30: Arbeitgeberfinanzierte betriebl. Altersvorsorge (§100 EstG BAV-Förderbetrag ab 2018) Für die arbeitgeberfinanzierte bAV ab dem 01.01.2018 kann eine Lohnart mit dieser Schlüsselung angelegt werden. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz soll das Angebot einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) vergrößert und dadurch ein höheres Versorgungsniveau erreicht werden. 33: Entgeltumwandlung
Code für Gleitzeit Stunden:
Über diese Einstellungen können Sie Gleitzeitlohnarten entsprechend steuern. Sie können festlegen, ob die Lohnart die Stunden auf das Stundenkonto addieren oder subtrahieren soll. Code für Steuer
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Dann beinhaltet dieses Feld die steuerliche Behandlung dieser Lohnart. Je nach Einstellung wird diese Lohnart anders gerechnet. Eine Einmalzahlung wird mit der Jahrestabelle berechnet, wohingegen die Lohnsteuer bei einer "normalen" Lohnart wie z.B. Stundenlohn oder Gehalt üblicherweise nach der Monatstabelle errechnet wird außer bei Mitarbeitern, die nicht den ganzen Monat beschäftigt sind.
Ebenso gibt es hier Schlüssel zur Berechnung von Pauschalsteuern. Dieses Feld ist enorm wichtig und muss unbedingt richtig geschlüsselt sein.
Schließlich ist es ein großer Unterschied, ob eine Lohnart steuerfrei, steuerpflichtig oder pauschalversteuert wird. Bei Pauschalversteuerung ist darauf zu achten, ob der Arbeitgeber (AG) oder Arbeitnehmer (AN) die Pauschalsteuer zu tragen hat. Einen Einmalbezug stellen z.B. das Weihnachtsund Urlaubsgeld dar. Gültig für Kennzeichen
Bezahlter Urlaub, Krankheit und Feiertage werden im Programm genauso wie die produktiven Löhne über die Lohnarten gezahlt. Für Fehlzeiten gibt es im Programm entsprechenden Fehlzeitenkennzeichen. Diese Fehlzeitenkennzeichen können Sie einem Mitarbeiter zuordnen. Anhand der Kurzbezeichnung der Fehlzeit weiß das Programm, welche Lohnart für die Fehlzeit ausgewiesen werden muss. In diesem Feld muss das entsprechende Fehlzeitenkürzel eingetragen werden.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie die Fehlzeitenkürzel immer nur einer Lohnart zuordnen!
Autom. Kürzung bei Ein-/Austritt:
Hier besteht die Auswahl zwischen Nein bzw. Ja. Tritt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin aus, wird der Monatsanspruch z.B. Gehalt auf die Anzahl der Steuertage umgerechnet. Diese Funktion bitte nur auf Betragslohnarten anwenden.
Zuschlag:
Diese Einstellung kommt bei allen Zuschlagslohnarten zum Tragen. Hier wird der entsprechende Zuschlag in Prozenten angegeben.
Steuerpflichtiger Anteil:
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. In diesem Fall sind hier nur Eingaben erforderlich, wenn es sich um eine so genannte Mischlohnart handelt. Mischlohnarten sind teilweise steuer- und sozialversicherungspflichtig und teilweise steuer- und sozialversicherungsfrei. In diesem Feld werden die Anteile der Lohnart im Verhältnis ihrer steuerpflichtigen zu ihren steuerfreien Anteilen dargestellt, mit denen das Lohnprogramm rechnen muss.
Ein Beispiel ist hier ein Sonntagszuschlag in Höhe von 70%. Davon sind 50 % steuerfrei und die anderen 20 % sind steuerpflichtig. Dieses zieht ebenfalls Beitragspflicht in der gesetzlichen Sozialversicherung entsprechend der Beitragsgruppen nach sich.
Kostenart:
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Dann dient dieses Feld der Zusammenfassung gleichartiger oder ähnlicher Lohnarten als eine Kostenart, die dann als Summe auf dem Buchungsbeleg erscheint und in die Finanzbuchhaltung gebucht wird. Wählen Sie für jede Lohnart eine Kostenart, unter der diese zusammengefasst werden soll. Eine ausführliche Beschreibung der Bedeutung von Kostenarten und des Buchungsbeleges finden Sie im entsprechenden Kapitel im Handbuch von zvoove Payroll.
Kostenart für geringf. Beschäftigte:
In Verbindung mit der zvoove-Payroll-Datenbankschnittstelle kann hier eine abweichende Kostenart für geringfügig Beschäftigte hinterlegt werden, falls die Lohnkosten für diesen Mitarbeiterbereich anders verbucht werden sollen.
Produktiv/unproduktiv:
Für die Auswertung DB I – Übersicht können Sie definieren, ob es sich um eine produktive oder unproduktive Lohnart handelt.
Folgelohnarten:
Über diesen Button im unteren Bereich können Sie entsprechende Folgelohnarten hinterlegen. Diese Folgelohnarten werden immer dann ausgewiesen, wenn die Hauptlohnart ebenfalls ausgewiesen wird. Beachten Sie dabei bitte, dass Folgelohnarten nur bei Lohnarten funktionieren, die nach Stunden bezahlt werden.
Des Weiteren haben Sie im unter Bereich über den gleichnamigen Button die Möglichkeit eine Lohnartenlisten auszudrucken.
1.2.3.3. Sperrung Felder im Lohnartenstamm bei Verwendung in zvoove Payroll
Sofern eine Lohnart in zvoove Payroll verwendet wurde, werden in allen zvoove - Programmen folgende Felder für eine Änderung im Lohnartenstamm gesperrt:
• Code für Sozialversicherung
• Code für Steuer
1.2.3.4. Optionen
Im unteren Bereich der Maske befinden sich noch weitere Einstellungen. für Gehaltsempf. (keine Übergabe, nur für Statistik):
Über diese Einstellung können Sie eine statistische Lohnart festlegen. Statistische Lohnarten werden nicht bei der Lohnübergabe berücksichtigt, allerdings in den Auswertungen mit ausgewertet. Statistische Lohnarten bieten sich zum Beispiel für Gehaltsempfänger an, für die die Kosten auf Stundenbasis (vorausgesetzt es werden Stunden erfasst) ermittelt werden.
Fehlzeiten abziehen:
Diese Einstellung wird Ihnen nur angezeigt, wenn Sie im Code für Berechnung die 0 = Betrag eingetragen haben. Über diese Option können Sie festlegen, ob Fehlzeiten von dieser Betragslohnart abgezogen werden sollen. Beachten Sie dabei bitte, dass mit diesen Betragslohnarten nicht die Pauschalen in den festen monatlichen Lohnarten im Personalstamm gemeint sind, sondern die „variablen" Lohnarten im Auftrag zum Beispiel.
Inkl. Fehlzeiten:
Setzen Sie dieses Kontrollkästchen dann aktiv, wenn Sie im Dienstplan/Bruttolohneditor für diese Lohnart bei wöchentlicher Ermittlung die Stundenanteile von Fehlzeiten in der Kalenderwoche mitberücksichtigen wollen. Beachten Sie, dass diese Einstellung nur dann sichtbar ist, wenn im Code für Berechnung ein Wert > 0 steht.
Beispiel: von Montag bis Donnerstag arbeitet der Mitarbeiter produktiv 33 Stunden, am Freitag ist ein Feiertag, der mit 7,5 Stunden bezahlt wird. Es sollen Überstunden auf Wochenarbeitszeit ermittelt werden. Ab 40 Wochenstunden gibt es Zuschlag. Ist also dieses Kennzeichen nicht gesetzt, geht die Stundenerfassung von 33 Stunden aus, daher keine Überstunden. Setzen Sie aber das Kennzeichen aktiv, wird von 40,5 Stunden ausgegangen (33 plus 7,5 aus Fehlzeit) und damit 0,5 Überstunden ermittelt.
Preis/Betrag mit Lohn aus Dienstplan überschreibbar:
Der Preis/Betrag einer Lohnart, die mit diesem Häkchen gekennzeichnet ist, darf im Dienstplan mit einem anderen Lohn / Pauschallohn überschrieben werden (siehe Optionen > Dienstplan) Pauschale Lohnart: Weitere Lohnarten zulassen:
Diese Einstellung wird ebenfalls nur dann aktiv, wenn es sich bei der Lohnart um eine Betragslohnart handelt. Hierüber können Sie steuern, ob neben der Betragslohnart noch weitere zusätzliche Lohnarten (Leistungszulagen, Zuschläge usw.) ausgewiesen werden sollen.
für Gesamtstunden:
Auf der Lohndetailliste, die vor der Lohnübergabe je Mitarbeiter erstellt werden kann, wird eine
Stundensumme des Monats gedruckt. zvoove (für Gebäudedienstleister) berücksichtigt für die
Stundenzahl nur Lohnarten, die dieses Kennzeichen aktiv gesetzt haben. Des Weiteren wird in diversen Auswertungen auf dieses Kennzeichen zurückgegangen, wie z.B. in der DBI-Übersicht. Hier werden in der Spalte „Ist-Stunden" nur die Stunden der Lohnarten mitgezählt, wo dieses Häkchen gesetzt ist. bei Monatswechsel aufteilen:
Diese Lohnart wird bei Monatswechsel aufgeteilt, also anteilsmäßig auf die beiden Monate aufgeteilt
(bezieht sich auf wöchentliche Schlüsselungen)
Überschreiben der Lohnart durch einsatzbezogene Fehlzeit:
Im Dienstplan können einsatzbezogene Fehlzeiten für einen Mitarbeiter eingetragen werden.
Ist das Häkchen gesetzt, wird die Lohnart durch diese Fehlzeit überschrieben.
Wichtig: Achten Sie bitte darauf, dass Sie bei Zuschlagslohnarten diese Einstellung nicht aktivieren.
Fehlzeite n bei Std.-Grenzen berücksichtigen:
Wenn Sie im Personalstamm eine monatsbasierende Lohnart mit entsprechender Stundenbegrenzung angelegt haben und zusätzlich hierzu die mehrgeleisteten Stunden auf ein Gleitzeitkonto buchen, werden Stunden aus übergreifenden Fehlzeiten bei der Ermittlung der Stundengrenzen entsprechend berücksichtigt.
Negative Ausweisung erzeugen:
Die Beträge der Lohnart werden Negativ (mit Minus-Vorzeichen) ausgewiesen.
Nicht relevant für Urlaubsberechnung (halbe Tage):
Falls eine Lohnart am gleichen Tag ausgewiesen wird, wie eine Lohnart für Urlaubslohnfortzahlung, zieht das zvoove GDL nur 0,5 Tage Urlaub für diesen Tag ab, weil es davon ausgeht, dass der Mitarbeiter in einem weiteren Objekt noch gearbeitet hat. Wenn Sie dies bei bestimmten Lohnarten nicht wünschen, setzen Sie bitte dieses Häkchen.
ACHTUNG: Dieses Häkchen darf nicht bei Lohnarten gesetzt werden, die Urlaubslohnarten darstellen, nur bei den „N icht-Urlaubslohnarten".
Nur produktive Stunden in Gleitzeitkonto übernehmen:
Ist nur aktiv, wenn im „Code für Gleitzeitstunden" der Code 1 hinterlegt ist (sollte nur bei der Lohnart, die für den Gleitzeitaufbau zuständig ist, so eingestellt sein). Man kann dadurch einstellen, ob bei Überschreitung der Gleitzeitstundengrenze allein durch Fehlzeitenstunden auch die Stunden, die durch die Fehlzeiten angefallen sind, in das Gleitzeitkonto geschrieben werden sollen oder nicht. Beispiel: Die Stundengrenze für die Gleitzeitberechnung liegt bei 140 Monatsstunden. Der Mitarbeiter hat allein durch Fehlzeitenstunden schon 140,40 Stunden sowie 23,40 Produktivstunden. Wenn das Häkchen „Nur produktive Stunden in Gleitzeitkonto übernehmen" in der Lohnart
„Gleitzeitkonto addieren" NICHT gesetzt ist, errechnet das Programm einen Gleitzeitaufbau von 23,80
Stunden (140,40 + 23,40 – 140). Wenn das Häkchen gesetzt ist, werden nur 23,40 Stunden in das Gleitzeitkonto geschrieben, da in diesem Fall nur die Produktivstunden, die über die Berechnungsgrenze hinaus anfallen, berücksichtigt werden. Relevant für Auswertung Verdiensterhebung:
Über dieses Häkchen können Sie steuern, ob die Werte der Lohnart für die Hilfsliste Nr. 642 (vierteljährliche Verdiensterhebung) herangezogen werden sollen (Spalte Bruttoverdienst ohne Sonderzahlungen).
1.2.3.5. Pfändung
Hier können Sie Einstellungen zum Bereich der Lohn-Pfändung durchführen:
Code für Pfändung:
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Hier legen Sie die Pfändbarkeit der Lohnart fest. Je nach Schlüsselung dieses Feldes müssen die nächsten Felder gefüllt werden.
Pfändungsprozentsatz (normale Pfändung):
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Es werden hier nur dann Werte eingetragen, wenn der Schlüssel „Code für Pfändung„ (siehe oben) auf „teilweise unpfändbar" steht. In
diesem Feld wird der Prozentsatz angegeben, zu dem die Lohnart pfändbar ist, z. B. sind Überstundenzuschläge nur zu 50% pfändbar.
Pfändungsfreibetrag (normale Pfändung):
Dieses Feld hat für den Ablauf von zvoove (für Gebäudedienstleister) keine Bedeutung, beachten Sie aber die Bedeutung bei Einsatz unserer Lohnsoftware zvoove Payroll. Dann wird die gesamte Summe, die diesen bestimmten Freibetrag übersteigt, gepfändet.
Pfändungsprozentsatz (Unterhaltspfändung):
Hier kann der Prozentsatz hinterlegt werden, der bei Unterhaltspfändungen herangezogen werden soll.
Pfändungsfreibetrag (Unterhaltspfändung):
Hier kann der Freibetrag hintelegt werden, der bei Unterhaltspfändungen herangezogen werden soll.
1.2.3.6. Einstellungen Lohnbuchhaltung
Weitere Einstellungen finden Sie im Register Einstellungen Lohnbuchhaltung:
Spaltenzuordnung Berufsgenossenschaftsliste:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Hierüber legen Sie fest in welcher Spalte die Summen der Lohnart in der Berufsgenossenschaftsliste berücksichtigt werden sollen.
Lohnarten mitzählen bei bezahlten Stunden:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Über die Einstellung können Sie festlegen, ob die Stunden aus den Lohnarten in der Berufsgenossenschaftsliste entsprechend berücksichtigt werden.
Rückstellung Urlaub:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Hierüber können Sie festlegen, ob die Lohnart in der Rückstellungsliste Urlaub berücksichtigt werden soll.
Rückstellung Arbeitszeitkonten:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Hierüber können Sie festlegen, ob die Lohnart in der Rückstellungsliste Urlaub berücksichtigt werden soll.
Lohnart auswerten:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Mit dieser Option legen Sie fest, ob die Lohnart in der steuerfreien Sammelbeförderung generell ausgewertet werden soll.
Lohnart nicht drucken bei Euro-Betrag = 0
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Hierüber können Sie festlegen, dass die Lohnart auf der Lohnabrechnung im zvoove Payroll bei einem Euro-Betrag = 0 nicht gedruckt werden soll.
Steuerfreie Sammelbeförderung:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Hierüber können Sie festlegen, ob diese Lohnart für die steuerfreie Sammelbeförderung auf der Lohnsteuerbescheinigung verwendet wird.
Lohnart beim Abrechnungsdruck verdichten:
Diese Einstellung ist nur dann wichtig, wenn Sie zvoove Payroll einsetzen. Wenn dieser Punkt aktiviert ist und gleichzeitig im zvoove Payroll unter „Extras/Optionen/Drucker - Formulare" die Optionen „Lohnarten kumuliert drucken" und „Lohnarten Teilkumuliert drucken" aktiviert sind, werden die so gekennzeichneten Lohnarten, deren Stundenlohn und / oder Kostenstellen (Betragslohnarten – Betrag) identisch sind, in einer Zeile auf der Lohnabrechnung gedruckt.
Lohnart nicht im Gesamtbrutto berücksichtigen:
Diese Option muss für Lohnarten bei arbeitgeberfinanzierter Altersvorsorge aktiviert werden, da diese Lohnarten nicht im Gesamtbrutto berücksichtigt werden dürfen. Aktivieren Sie diese Option, muss zusätzlich eine Zuordnung zu einer Abzugsart erfolgen (im zvoove Payroll). Diese muss im Zusammenhang mit der Altersvorsorge (z. B. Direktversicherung) stehen. Sollten Sie hierzu weitere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit dem zvoove Payroll Support in Verbindung.
1.2.3.7. Reiter GWV im Lohnartenstamm
Im Lohnartenstamm erscheint der neue Reiter "GWV" (Geldwerter Vorteil) wenn unter "Code für Steuer" die Schlüssel 3, 11-16, 19 oder 20 gewählt wurden. Die Einstellung "Beteiligung private KFZ-Kosten" wurde von dem Reiter "Lohn" in "GWV" verschoben. Zusätzlich kann an der Stelle eine Abzugsart gewählt werden.
1.2.3.8. Unterer Bereich
Über den Button „Neu" können Sie neue Lohnarten anlegen.
Mit „Löschen" können Sie Lohnarten löschen, wenn diese im Programm abrechnungstechnisch noch nicht benutzt wurden.
Über „Duplizieren" können Sie Lohnarten kopieren in eine neue Lohnartennummer.
Mit „Liste drucken" können Sie den Lohnartenstamm als Liste ausdrucken.
Über „Drucker einrichten" können Sie für den Druck der Lohnartenliste einen Drucker auswählen (Standard ist der Windows-Standarddrucker).
Mit „Folgelohnarten" können Sie definieren, dass eine oder weitere Lohnarten automatisch ausgewiesen werden sollen, wenn diese Lohnart über einen Automatismus ausgewiesen wird.
Über „Ausgenommene Fehlzeiten" können Sie bei Lohnarten, die für die Gleitzeitberechnung zuständig sind (Aufbau/Abbau) steuern, dass z.B. Stunden, die für unbezahlten Urlaub angefallen sind, nicht in die Gleitzeitberechnung einfließen sollen.


















